Foto: Günter Macho

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Foto: Barbara Pálffy

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Foto: Barbara Pálffy

Foto: Barbara Pálffy

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Foto: Günter Macho

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Foto: Günter Macho

Foto: Günter Macho

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Eine Tanztheater-Performance über die Geschichte des Neides von Grischka Voss

Die Bühne ist in den Neid-Farben schwarz, grün und rot gefärbt, Invdia zieht ihre Bahnen und hinterlässt verdorrtes Gras und tote Tiere, ein übergroßes Auge kreist unheilvoll mit seinem Blick, im Wechsel von Schattenspiel und Tanz lotet Voss Neid in seinen verschiedensten Spielarten aus. Dazu schmettern die Performer düstere Songs musikalisch und akustisch untermalt von KMET.

Zum ersten Mal verzichtet Voss bei diesem Stück gänzlich auf Sprache und konzentriert sich auf Tanz, Bewegung, extreme Körperlichkeit sowie expressive Mimik.

Wie in allen ihren Stücken unterlegt Voss auch „Invidia“ mit autobiografischen Elementen.

 

Vorstellungen: 17. März bis 7. April 2017, OFF.WHITE.BOX

Konzept: Grischka Voss

Regie: Grischka Voss, Kristina Bangert

Musik: KMET

Tanz und Choreographie: Peter Beil

Schauspiel: Rosa Braber, Grischka Voss

Bühnenbild: Nora Scheidl

Kostüme und Objekte: Stéphanie Troehler, Grischka Voss

Assistenz, Technik: Jennifer Skriwan

Produktion: Monika Bangert, Ernst Kurt Weigel

Presse: Simon Hajós

Koproduktion das.bernhard.ensemble und DAS OFF THEATER

Ein mash up aus Jura Soyfers „Der Weltuntergang“ und Lars von Triers „Melancholia“

Fotos: Barbara Pàlffy, Günter Macho

Es beginnt eigentlich alles harmlos. Eine Hochzeit. Braut, Bräutigam - sie verspäten sich. Die Gäste warten und wollen ein rauschendes Fest für den angeblich schönsten Tag im Leben der Brautleute. Doch - die Erde ist vom Untergang bedroht. An und für sich ist das nichts Neues. Jede Zeitung, jeder TV- und Netchannel, alle plärren es mit ihren Bildern andauernd in die Welt. Wie kann man damit nur leben, ohne depressive Zuständ´zu kriegen? Ist das überhaupt möglich?

das.bernhard.ensemble lässt in der OFF.WHITE.BOX die schwermütige Welt des Lars von Trier mit Jura Soyfers Witz einfach untergehen.

 

Vorstellungen: 4. November bis 11. Dezember 2016, OFF.WHITE.BOX

Regie und Konzeption: Ernst Kurt Weigel

Musik: Sir Tralala, asfast, Richard Wagner, Franz Schubert

Performance: Tamara Stern, Grischka Voss, Rosa Braber, Albane Troehler, Kajetan Dick, Ernst Kurt Weigel, Michael Welz

Bühne und Kostüme: Devi Saha

Regieassistenz, Technik: Jennifer Skriwan

Produktion, Presse: Monika Bangert

musik/theater/stück nach Molières „Der eingebildete Kranke“ und der Biografie eines österr. Widerstandskämpfers und Überlebenden des KZ Dachau von Ernst Kurt Weigel

Erneste nimmt sich nicht ernst. Da er seine Kindheit mit dem vom KZ schwer traumatisierten Großvater verbrachte, will Erneste nicht wahrhaben, dass er nicht auch unter einer schweren psychischen Störung leidet und sucht sein Heil in immer ausufernderen sündhaft-teuren Therapien. Neben seinem geldgierigen Therapeuten setzen ihm auch noch die Ambitionslosigkeit seiner Tochter, deren radikaler Geliebter, sein aufgenommener Flüchtling und der Geist des verstorbenen Großvaters schwer zu.

Mit den Stilmitteln der Molière-Komödie erzählt das.bernhard.ensemble eine persönliche Groteske über die ungebrochene Macht der Geschichte

 

Vorstellungen: 28. Oktober bis 4. Dezember 2015, OFF.WHITE.BOX

Regie und Konzeption: Ernst Kurt Weigel und Grischka Voss

Musik: KMET

Performance: Grischka Voss, Rosa Braber, Kajetan Dick, Victor Yuri Correa Vivar, Ernst Kurt Weigel, Michael Welz

Bühne und Kostüme: Julia Rommel

Choreo: Peter Beil

Regieassistenz, Technik: Jennifer Skriwan

Produktion, Presse: Monika Bangert

Coen Brothers vs. Nestroy, Uraufführung

In diesem "Mash up" des bernhard ensembles werden drei nichtsnutzige Typen ahnungslos von intriganten Schicksalsmächten in kapitale Versuchung geführt. Liebe, Sex, Drogen, Geld, Gewalt und Reichtum dringen unverhofft in ihren Alltag ein und machen ihnen schwer zu schaffen.

Denn wie soll da Wiener Gemütlichkeit gepaart mit der Philosophie des Dudeismus mithalten können? Die wichtigsten Fragen tauchen plötzlich auf: Ist Geld wichtiger als ein Joint? Porno tatsächlich geiler als Liebe? Und können diese social medias wirklich deine Haberer ersetzen?

Der Dude sagt: "Äh ... Fuck! Jetzt hab ich' s vergessen. Scheiß drauf, Mann!"

 

Vorstellungen: 12. März bis 5. Mai 2015, OFF.WHITE.BOX, DAS OFF THEATER

Regie und Konzeption: Ernst Kurt Weigel und Grischka Voss

Musik: b.fleischmann

Performance: Albane Troehler, Grischka Voss, Clemens Berndorff, Victor Yuri Correa Vivar, Kajetan Dick, Michael Welz, Ernst Kurt Weigel

Bühne und Kostüme: Julia Rommel

Choreo: Peter Beil

Regieassistenz, Technik: Jennifer Skriwan

Produktion, Presse: Monika Bangert

Eine ästhetisch minderwertige und moralisch anstößige Geschichte in Theaterform aus Tarantinos PULP FICTION und Horvaths GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD.

Die Halbweltgeschäfte des Solariumbesitzers Sonnenkönig laufen gut. Allein mit seiner erwachsen werdenden Tochter Mia gibt es Probleme, da sie sich nicht in eine Welt von sex and crime fügen will und eine Hochzeit mit Vaters Vertrauensmann ablehnt. Als sie dunkle Geheimnisse ans Licht zerrt und – fucking nochmal – durchstarten will, eskaliert die Situation für alle Beteiligten. Aber einer scheint ihren Ruf nach Freiheit zu vernehmen...

 

1. Vorstellungsserie: 16. Jänner - 8. März 2014

Wiederaufnahme: 16. Oktober 7. November 2014 - jeweils 19:30 Uhr

OFF.WHITE.BOX, DAS OFF THEATER

Regie und Konzeption: Ernst Kurt Weigel und Grischka Voss

Musik: b.fleischmann

Performance:

Grischka Voss/Doris Schretzmayer, Albane Troehler, Clemens Berndorff, Kajetan Dick, Michael Welz und Ernst Kurt Weigel

Bühne und Kostüme: Julia Jasmin Rommel

Trainer: Peter Beil

Regieassistenz und Technik: Jennifer Skriwan

Produktionsleitung und Presse: Monika Bangert

Uraufführung. „Skinned“ ist ein Teufelsritt in der Achterbahn der schlimmsten Ängste –

Operator ist der Tod.

Wir befinden uns im Grand-Guignol Théatre - dem um 1900 in Paris gegründeten Theater des Grauens. Drei Schauspieler und eine Puppenspielerin maneuvrieren das Publikum in ein Wechselspiel aus Schock und obszöner Komik. Sie sind besessen vom Erschrecken, insgeheim werden sie jedoch selber von Ängsten zerfleischt.

Thema ist die überdimensionierte Angst vor dem Tod in unserer Gesellschaft und seine Verdrängung/Tabuisierung, die in zahllose Lebensängste kanalisiert wird. Bis hin zur Panik vor dem Essen (Unverträglichkeitswahn etc.).

Im Prinzip kann jede Fehlleistung des Menschen auf Angst zurück geführt werden. „Skinned“ ist eine gefährliche Mischung aus Schauspiel, Tanz, Figurentheater, Musik und Geräuschen. Ein Abend, dem man sich stellen sollte.

 

Vorstellungen: 27. März bis 24. Mai 2014
Projektleitung, Texte, Bühne: Grischka Voss

Master of Support: Ernst Kurt Weigel

Choreografie und Tanz: Peter Beil

Komposition und Performance: b.fleischmann

Figurentheater: Stéphanie Troehler

Schauspiel: Grischka Voss, Kajetan Dick, Michael Welz

Regieassistenz und Technik: Jennifer Skriwan

Produktionsleitung und Presse: Monika Bangert

Special Effects: Peter Spörl, Peter Pavlovsky

Uraufführung. Eine extemporierte Oper von WEIGEL/VOSS.

Komposition: Lonesome Andi Haller

Auftragswerk von netzzeit im Rahmen von 2013 OUT OF CONTROL

 

Millionen von Jahren lang machten zig Milliarden Zugvögel auf ihrem Weg in den Süden Rast auf einem kleinen Korallenriff, mitten im Pazifik. Was sie dort hinterließen, ließ nicht nur die Insel Nauru entstehen, sondern bescherte der Welt auch die unglaublichste Geschichte über den Kapitalismus.

 

Aufgrund eines gigantischen Phosphatvorkommens wurde Nauru vor mehr als 100 Jahren Zankapfel verschiedenster Kolonialmächte. Endlich errang die kleinste Republik der Welt 1968 ihre Unabhängigkeit und wurde erstmals Nutznießerin ihrer Bodenschätze. Quasi über Nacht ergoss sich der Wohlstand über die Ureinwohner der kleinen Pazifikinsel Nauru. Sie waren plötzlich die reichsten Menschen der Welt, hörten auf zu arbeiten, stopften sich mit Fertiggerichten voll, bewegten sich nur noch im Auto fort und vergaßen ihre Kultur. Um ihr "Glück" zu erhalten wurde beinahe die gesamte Insel für den Phosphatabbau verwüstet. Der Niedergang begann, als sich das wertvolle Vorkommen in den 90ern erschöpfte und durch zweifelhafte Investitionen das Staatsvermögen verschwand. Nauru verlor innerhalb von nur 30 Jahren alles, und befindet sich heute auf dem Stand eines Entwicklungslandes.

 

Für das.bernhard.ensemble, bekannt für seine experimentelle Theaterarbeit, war die wenig bekannte Geschichte Naurus Anstoß eine improvisierte Oper zu entwickeln, als Parabel, wie ungebremstes Wachstumsdenken, Konsumismus und Gewinnstreben zunächst in den Reichtum, dann ins süße Nichtstun und schließlich in die Zerstörung führen.

 

Musik und musikalische Leitung: Lonesome Andi Haller

Regie und Konzeption: Grischka Voss und Ernst Kurt Weigel

Performance: Albane Troehler, Grischka Voss, Kajetan Dick, Andi Haller, Michael Welz und Ernst Kurt Weigel

Bühne und Kostüme: Thea Hoffmann-Axthelm

Choreografie: Peter Beil

Regieassistenz und Technik: Jennifer Skriwan

Produktionsleitung und Presse: Monika Bangert

das bernhard ensemble zeigt in seiner achtzehneinhalbten Produktion eine Improvisation über Fellinis Oscar-gekröntes Meisterwerk.

Fotos: Barbara Pálffy

Ein Ensemble wagt das scheinbar Unmögliche und will Fellinis filmisches Meisterwerk auf der Bühne umsetzen. Alle Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, die Erwartungen schrauben sich begeistert in alle Höhen. Doch: Tag und Nacht mit dem Scheitern an sich und an der Kunst beschäftigt, nichts zu sagen zu haben und doch alles sagen zu wollen, stürzt alle Beteiligten in eine tiefe Krise, in der sich privates Versagen und künstlerisches Scheitern ununterscheidbar zu einem wahnwitzigen Desaster verspinnen.

Ein improvisierter Abend über Alles, was man tun kann, wenn man nicht mehr weiß, was man tun kann!

 

Nach SEZUAN.GUT.MENSCH, BORIS.FEST und WEIT.WAY.LAND ein weiteres experimentelles EX TEMPORE über einen bekannten Stoff durch das Regie-Autorenduo WEIGEL/VOSS.

 

9. Oktober bis 11. Dezember 2012, DAS OFF THEATER
Besetzung: Pippa Galli, Michaela Hurdes-Galli, Grischka Voss, Kajetan Dick, Lonesome Andi Haller und Ernst Kurt Weigel

Regie: Weigel/Voss

Bühne: Thea Hoffmann-Axthelm

Körperarbeit: Peter Beil

Musik: Lonesome Andi Haller

Dramaturgie- und Regieassistenz: Sabrina Bolschetz

Produktion/Presse: Monika Bangert

eine Stück/Film Überkreuzung des Autoren-/Regieduos WEIGEL/VOSS  nach "Das weite Land" und "Lost Highway"

Retrofabrikant und Ober-Bobo Hofreiter hat seine 40er-Krise. Geschäfte und Affairen laufen bestens, als er plötzlich seine Frau Genia des Betrugs bezichtigt. Mysteriöse Videos, das Auftauchen merkwürdiger Personen lassen ihn stark an der Realität seiner Lifestyle-Welt zweifeln, die selbst sein Life-Coach Mauer nicht mehr in den Griff kriegt.

Er gerät in den Strudel seiner dunklen Psyche und findet sich wieder in einer rätselhaften Parallelwelt aus Gier, Lust, Betrug, Eifersucht und Orientierungslosigkeit, die ihn offensichtlich zum Mörder aus Leidenschaft macht.

Ein surrealer Abend über die Vereinbarkeit von Luxus und Nachhaltigkeit, Treue und Betrug, Moral und Sünde, Körper und Psyche, Beruf und Familie, Vergessen und Erinnern und wie man Rückgrat bewahrt, wenn man seinen Charakter durch Gefühle verliert.

 

Kritiken: ORF, Kurier, Standard

Termine: 3., November 2011 bis 8. Jänner 2012, DAS OFF THEATER

mit: Kristina Bangert / Eva Reinold / Grischka Voss / Kajetan Dick / Ernst Kurt Weigel

Regie: Grischka Voss / Ernst Kurt Weigel

Ausstattung:  Thea Hoffmann - Axthelm

VideoArts: Julia Suess - dada-dada.tv

Dramaturgie: Ernst Kurt Weigel / Sabrina Bolschetz

Choreografie: Peter Beil

frei nach THOMAS BERNHARD in einer Bearbeitung von WEIGEL/VOSS

Fotos: Barbara Pálffy

das bernhard ensemble beleuchtet die abgedrehte Beziehung zwischen einem gealterten It-Girl und seinem persönlichen Groupie, die gerade dabei sind, ein Geburtstagsfest für ihren unmusikalischen Wohnungsasylanten Boris zu organisieren. Zueinander in einer merkwürdigen Abhängigkeit stehend, können sie ihr verkrüppeltes Leben nicht miteinander führen, und tun es dennoch auf bizarr-komische Art.

Bernhards erstes Drama "Ein Fest für Boris" versammelt bereits alle relevanten Zutaten seiner Kunst: den Staat, die Werte, den Mensch als Geisteswesen. Eine schier endlose Suada einer verkrüppelten Frau gegenüber ihrer Gespielin im Spiel zwischen Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Unterwerfung. Dabei organisieren die beiden lediglich ein Fest für ihren Boris.

Was ist dran am Bernhard, noch bevor er selbst zum Staatskünstler, zu unserem Thomas wurde, den man widerspruchslos als Schriftsteller von Weltformat akzeptiert?

 Wir haben uns seines Stücks angenommen und einen für unser Ensemble typischen Weg beschritten, sein Werk im Heute leben zu lassen, ohne sentimentalen Kniefall, ohne uns seiner Worte zu bedienen.

 

"Nach SEZUAN.GUT.MENSCH eine weitere experimentelle Überschreibung eines bekannten Stoffes durch das Regie-Autorenduo WEIGEL/VOSS."

Kritiken: Aviso-TV-Beitrag, ORF - derStandard.at - Falter -k2 kultur

24. Mai bis 11. Juni 2011, DAS OFF THEATER

Regie: Ernst Kurt Weigel

Bühne: Thea Hoffmann-Axthelm

Regie- und Dramaturgieassistenz: Sabrina Bolschetz

Besetzung: Eva Reinold, Grischka Voss und Kajetan Dick

Produktion/Presse: Monika Bangert

freie Bearbeitung von Bertolt Brechts "Der gute Mensch von Sezuan"

Fotos:

Barbara Pálffy

In dieser Produktion beschäftigt sich das bernhard ensemble (spätestens seit dem Nestroypreis für die beste OFF Produktion, als schräges Schauspiel/Performance Ensemble bekannt) unter der Leitung des Autoren/Regie-Duos WEIGEL/VOSS mit einer .

Dabei dient das(!) Lehrstück des epischen Theaters als Grundlage und Ausgangspunkt, um eine schrille Umsetzung zu einer bizarr-komischen heutigen Bühnenparabel zu erarbeiten. Die vielen Anachronismen, die diesem Stück innewohnen, die sich im Laufe der Jahre mehrmals gedreht und gewendet haben, stehen den ewig gültigen Inhalten grotesk gegenüber.

Viele Figuren, die Handlungen und Szenen basieren zwar grob auf dem Gerüst des Ausgangsstoffes, doch werden die endgültigen Texte und Situationen auf den Proben hergestellt und ergeben im besten Falle eine assoziative Reflexion der Grundthemen, umgesetzt mit den Mitteln des Theaters, des Tanzes, des Gesangs und der Performance.

"Was die Arbeit des Ensembles auszeichnet sind die experimentellen Wendungen der Darstellung, der Sprache und des Körperausdrucks, die sich von Produktion zu Produktion niemals ähneln."

 

Kritiken in Standard, News, Falter, Krone

28. Oktober 2010 bis 2. April 2011

Regie: Ernst Kurt Weigel, Grischka Voss

Bühne: Thea Hoffmann-Axthelm

Musik: b.fleischmann

Choreografie: Peter Beil

Regie- und Dramaturgieassistenz: Sabrina Bolschetz

Es spielten: Kristina Bangert, Eva Reinold, Grischka Voss, Kajetan Dick, Ernst Kurt Weigel, Michael Welz

Produktion/Presse: Monika Bangert

von Grischka Voss. Uraufführung. Eine leidenschaftliche Performance mit Gesang über die verzweifelte Suche nach "wahrer Liebe" im Internet.

Fotos: Barbara Pálffy

Fünf Personen versuchen über die Partnersuchseite MY FACE endlich den Partner fürs Leben zu finden. Alle sind zutiefst einsam und treffen, fast manisch, ein Date nach dem anderen. Es sind Menschen zwischen dreißig und vierzig, berufstätig, finanziell unabhängig - die eigentlich alles haben, außer Liebe. Betreut werden sie dabei von einem dubiosen Mann namens Miguelito, der sie bei all ihren Verabredungen begleitet, leitet und jede auch nur so geringe Information über sie sammelt. Sein Geschäft ist es, all die sorglos preisgegebenen, intimen Details der Partnersuchenden für seine Zwecke zu sammeln und zu verkaufen - an Privatpersonen, Firmen, Politiker, Parteien...

Ein Abend über peinlichste Missverständnisse, Enthüllungen jeder Art, schreckliche Schweigeminuten - kurz zutiefst menschliches Versagen, das Mut machen soll, nicht den Mut zu verlieren.

 

Kritiken in Standard, ATV, ZIB24

April und Mai 2010 im OFF THEATER, Weißer Saal

Besetzung: Grischka Voss, Kristina Bangert, Eva Reinold, Kajetan Dick, Michael Welz, Ernst Kurt Weigel

Spielleitung und Ausstattung: Grischka Voss

Choreographie: Peter Beil

Komposition: Bernhard Fleischmann

Assistenz: Sabrina Bolschetz

Produktion und Presse: Monika Bangert

Kostümherstellung: Christian Schmidtleithner

Sex-and-Crime-vor-und-nach-Weihnachts-Glaubens-Performance von Ernst Kurt Weigel

Fotos: Barbara Pálffy

Valentina beschließt zu "glauben". Doch um zu ihrem Glauben auch finden zu können, muss sie ihre schändliche Vergangenheit hinter sich lassen, löschen: So wurde ihr immer wieder geraten. Deshalb beschließt sie, am Weihnachtsabend ihre gesamte Familie umbringen zu lassen. Und sie fühlt sich keineswegs schlecht dabei, denn all ihre Verwandten sind fest im Glauben, also auf das Ende gut vorbereitet, mit dem Jenseits bestens vertraut. Doch womit Valentina nicht gerechnet hat, können sie ab 5.12. im OFF THEATER selbst miterleben!

Das bernhard ensemble setzt sich mit den wichtigsten Glaubenskonzepten der Welt radikal auseinander!

 

Pressestimmen:

"Das von Grischka Voss und Ernst Kurt Weigel begründete bernhard ensemble ist mittlerweile Garant für innovatives, spannendes Theater. Weigels Satire "Unsinn oder Weihnachten ist jeden Tag" stellt die formidable Schauspielerin Grischka Voss in den Mittelpunkt. Sehens-wert dabei auch das Thema "Christentum/Islam"…"

(NEWS)

 "Sex and Crime, Familie und Religion – darum geht es in einer bitterbösen Satire, die kürzlich im Off Theater uraufgeführt wurde…. Originell ist das Ganze, aber auch derb. Karikaturenhaft überzeichnet sind die Charaktere…"

(WIENER ZEITUNG)

 "In Unsinn oder Weihnachten ist jeden Tag nimmt sich das bernhard ensemble des stets zeitgemäßen, aber schwer fassbaren Thematik des Glaubens an und stellt die Sinnfrage… Ernst Kurt Weigel (Autor, Regisseur und Schauspieler) inszeniert die Geschichte witzig, rasant…."

(DER STANDARD)

Dezember 2009

Besetzung: Grischka Voss, Kristina Bangert, Eva Reinold, Kajetan Dick, Valentin Schreyer, Michael Welz, Ernst Kurt Weigel

Spielleitung: Ernst Kurt Weigel

Ausstattung: Thea Hoffmann-Axthelm

Choreografie: Peter Beil

Assistenz: Sabrina Bolschetz

Produktion: Monika Bangert

Die Stücke BARTLEBY und MONSTER verpuzzeln sich zu einem Abend! Wie das geht? Come and scream!

was wir tun ist keine kunst … Strebersau! … wir sind offen reden über alles … Halts Maul! … Wir werden ordner synchronisieren … wie Mister Spock … aber keine spiel-ereien … gehirnamputierte Witzfigur … wer hat schon gerne gefühle zu betreuen … Ganz genau! Frechheit! … den ganzen tag herumgefummel an dem tisch … Perverses Schwein! … der alkohol der macht uns tiere … Krampf-ziege … das geht nicht … Mieses Schwein … fest ent-schlossen einem wunsch nicht zu entsprechen … Idiot … schneidet euch ein hirnscheibchen ab … Pass auf Trottel … an error occured while sending mail … Du kleine Bestie … besonders hart und mannhaft… Du bist ja auch sowas von nicht ich! … frustrierte Kuh ... ich ziehe es vor lieber nichts zu tun … Blödes Arschloch.

 

Pressestimmen:

"das bernhard ensemble als Synonym für unterdotierte Hochqualität… beide Produktionen werden nun brilliant collagiert … Grischka Voss und Ernst Kurt Weigel legen eine exzellente Regiearbeit vor." (NEWS)

Juni 2009

starring kristina bangert, eva reinold, grischka voss, christopher ammann, kajetan dick und ernst kurt weigel

room: thea hoffmann-axthelm und stefanie muther

training: peter beil

music: b.fleischmann und franz schubert

production / press: monika bangert

assistant: sabrina bolschetz

directors: grischka voss und ernst kurt weigel

VOLLGAS! SCORSESE! - das bernhard ensemble forward: "TAXI SPEIBER"

Fotos: Barbara Pàlffy

Eine Spielskizze, entstanden aus der Konfrontation der Ensemblespieler mit dem Viewpoint GESCHICHTE.

Die Ausgangsbasis bildet die Handlungsstruktur von TAXI DRIVER von Drehbuchautor Paul Schrader und Regisseur Martin Scorsese.

 

Methode:

Seit einigen Jahren forschen wir mit unserem Ensemble abseits und zwischen unseren Produktionen an ver schiedenen Darstellungs-Methoden, die ursprünglich vom Tanz kommen. Wieviel kann sich also von einer Geschichte trotzdem noch vermitteln, wenn man das meiste einfach weglässt?

2008

Die Spieler:

Kristina Bangert, Eva Reinold, Kajetan Dick und Michael Welz

Das Spiel leitete: Ernst Kurt Weigel

Die Spielmusik stammt von: b.fleischmann

Ein Stück Folter von Grischka Voss

Fotos: Barbara Pálffy

Schwester Berta, Elvis, Cowboy John, Rocky Base und Schlager Carlo laden Sie in ihr sinistres Etablissement ein und begleiten Sie musikalisch durch Szenen von Aggression, Gewalt und Folter. "Sie ordern die Nummer, wir schieben sie schon!"

In "Monster" beschäftigt sich die Autorin Grischka Voss mit jenen Aggressionsformen, die sich zumeist unkenntlich unter den scheinheiligen Masken des Gesellschaftsalltags verbergen. Die damit verbundenen Emotionen und Konsequenzen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, werden vom bernhard ensemble in bekannter Manier durch den ironischen Fleischwolf gejagt. "Denn Humor verwandelt die Ungerechtigkeit in Absurdität!"

 

Pressestimmen:

"wirkt keine Sekunde lang aufgesetzt oder konstruiert, vielmehr entsteht durch den bösartig zärtlichen Blick auf erotisch aufgeladene Alltagsszenen ein anregendes Fluidum und das Gegenteil eines Lehrstücks über Sex und Gewalt."

(FALTER)

"... eine in jeder Hinsicht außerordentliche Produktion - glänzend gespielt."

(NEWS)

"Das bernhard ensemble steht für außerordentliche Theaterabend: Außerordentlich und fernab vom Main-stream sind die Stücke, Außerordentlich sind auch die Mittel- Musik-, Tanz-, Sprechtheater -, die verwendet werden. Außerordentlich ist auch die neue Produktion!"

(ÖSTERREICH)

Oktober 2008

Besetzung: Kristina Bangert, Grischka Voss, Christopher Ammann, Kajetan Dick, Ernst Kurt Weigel

Regie: Grischka Voss

Musik: b.fleischmann

Choreografie: Peter Beil

Ausstattung: Stefanie Muther

Produktion und Presse: Monika Bangert

Assistenz: Anna-Sophie Weser

Uraufführung

von Ernst Kurt Weigel

nach Hermann Melvilles gleichnamiger Erzählung

Das Stück: handelt vom seltsamen Schreiber Bartleby, der bei einer Kanzlei als Kopist eingestellt wird und nach und nach seine Tätigkeit verweigert, bis er schließlich radikal, konsequent und schlussendlich seine gesamte Existenz unter ein alles verweigerndes Nichts stellt. Dass sein über alle Maßen tätiges Umfeld dadurch immer mehr aus den Fugen gerät und an diesem grundlosen Nichts zu zerschellen droht, ist Inhalt dieser absonderlichen Geschichte des Autors von Moby Dick, Hermann Melville.

 

Pressestimmen:

"Einmal eine geglückte Romandramatisierung... auf brillanter komödiantischer Höhe ...eine kafkaeske Außenseiterstudie von beträchtlichem Sog ..."

(NEWS)

"Das bernhard ensemble hat Bartleby in einen Arbeitsheroismus gepflanzt, der sowohl Kubricks A Clockwork Orange zitiert als auch in Tim-Burton-Grotesken ausufert... als ihm das Regieduo Grischka Voss und Ernst Kurt Weigel eine intelligente und kraftvolle Inszenierung mit Performanceelementen zur Basis legt."

(DER STANDARD)

 "...haben dem Text eine moderne Lesart verpasst und wählen folgerichtig die Mittel des absurden Theaters, was für vergnügliche Einlagen sorgt."

(WIENER ZEITUNG)

 "... das literarische Vorbild lebt in dieser Inszenierung weiter; ein faszinierendes Rätsel."

(FALTER)

2008

mit: Kristina Bangert, Grischka Voss, Christopher Ammann, Kajetan Dick, Ernst Kurt Weigel

Spielleitung: Ernst Kurt Weigel und Grischka Voss

Ausstattung: Thea Hoffmann-Axthelm

Regieassistenz: Anna-Sophie Weser

5 Einakter! 4 Frauen! 3 Regisseure! 2 Männer! 1 Bühne! Los!

Fotos: Barbara Pálffy

Die Idee:

Die Zeit ist knapp, das Geld ist rar, Weihnachten hinter der Tür! Trotzdem leisten 3 verschiedene Gruppen ihren Beitrag zum Schnitzlerjahr: Der Dichter wäre heuer 144 geworden, wenn er nicht vor 75 Jahren gestorben wäre.

 

3 Teams nähern sich diesem feinen Sezierer an, in kürzester Zeit, mit enormem Tempo. Kunstfehler ausdrücklich erwünscht!

 

Das bernhard ensemble tastet durch die Untiefen sexueller und a-sexueller Beziehungen und bemerkt: Es hätt´ sich doch irgendwas verändern können!

"Die überspannte Person" und "Weihnachtseinkäufe"

Mit: Kristina Bangert, Maria Fliri und Kajetan Dick

Uraufführung von Ernst Kurt Weigel

Fotos: Barbara Pálffy

Schauen Sie in den Spiegel der menschlichen Ängste und erforschen Sie ihre Grenzen. Frau Edna lädt Sie in ihre Küche zu einem tête-à-tête mit ihrem Serienmörder ein. Riskieren Sie einen Blick in eine Welt, die Sie niemals betreten können. Erleben Sie, ein Stück über die unerklärliche Liebe von Frauen zu Mördern, eine Einführung in die Welt der Serienmörder, eine Begegnung mit den eigenen Ängsten. Ein Abend für Freunde des schwarzen Humors.

 

Sückhintergrund:

Warum Frauen Mörder lieben, ist der zentrale Ausgangspunkt dieses Stückes. Das Phänomen, dass die brutalsten Mörder sich einer großen Anhängerschaft von Frauen erfreuen, die nicht selten sogar die eigene Familie für sie verlassen, um die teilweise bereits zum Tode verurteilten zu heiraten, gilt als eines der am meisten vernachlässigten Forschungsfelder der Soziologie.

 

Wer sind diese Frauen, was bringt sie dazu sich gerade die Schlimmsten der Gesellschaft zu ihren Geliebten zu wählen?

 

Pressestimmen:

"viel Mut, Lust und Überzeugung!"

(KRONE)

"Voss hört und sieht man sehr gerne zu."

(KURIER)

"Und schon ist sie da: die Angst. Das macht Spaß. Empfohlen!"

(FALTER)

"... zeigt wie reich armes Theater sein kann. Da wird Schauspiel zur Lust!"

(NEWS)

mit: Grischka Voss und Kajetan Dick

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Aufführungen: September 2005 in der Stadtinitiative

Uraufführung von Ernst Kurt Weigel

Warum sterben, wenn es auch ewig geht? Doch wer bestimmt, wer eingefroren oder geklont werden darf, und Chancen hat die Welt bis in alle Ewigkeit mit seiner Anwesenheit zu beglücken? Eine Hausfrau und ein Seiltänzer geraten in eine von Beamten beherrschte Verwaltungsmaschinerie und nehmen den Kampf auf. Eine wahnwitzige Horrorkomödie als Zukunftsvision, voll beißender Sozialkritik und Fleischeslust. Die Antwort des bernhard ensembles auf die Wiener Theaterreform und ihre Vernichtungsstrategien.

 

Pressestimmen:

 "Der enorme Spieltrieb des bernhard ensembles scheint ungebrochen … bissig, ironisch und treffend."

(KRONE)

"Hemmungslos grotesk. Inspiriertes, auch in der Outrage, meist nicht peinliches, sondern sehr komisches Off-Theater, stark gespielt …"

(KURIER)

"…mit einem tollen Nichts an Bühnenbild, bezwingender Spielfreude und beeindruckenden Darstellern beschämt man den amtlichen Ungeist."

(NEWS)

"…neue Dimensionen des kritischen Theaters ohne peinlichen Betroffenheits- und Sozialromantikkitsch… Theater, das halt wieder mal bewegt und ohne ärmlich-dumme Politparolen auskommt."

mit: Daniela Kong, Barbara Krahofer, Grischka Voss, Kajetan Dick, Klaus Haberl und Ernst Kurt Weigel

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Kostüme: Grischka Voss

Aufführungen: 13. Jänner bis 13. Februar 2005 in der Stadtinitiative Wien

Uraufführung von Grischka Voss

Fotos: Barbara Pálffy

Alle Selbstmörder dieser Welt landen in einer Zigaretten-schachtel... Das ist der Ausgangspunkt dieser tief-schwarzen Komödie. Selbstmörder unterschiedlichster Nationalitäten, Glaubensrichtungen und Motivationen treffen hier aufeinander. Das Einzige, worüber sich alle einig sind: jeder hatte sich den Tod ganz anders vorgestellt. Ein Abend voll absurder und grotesker Begegnungen.

 

Pressestimmen: "...konzentriertes, dichtes, hervorragend gespieltes Theater... Witz und Ernst werden brilliant in die Schwebe gebracht ..."

(NEWS)

"Eine Gratwanderung zwischen Groteske und schmerz-licher Abbildung...bringt mörderische Storys effektvoll ans Licht. "

(KRONE)

"...man könnte die zum Trotz gar nicht so kleine Produktion als Parabel auf das Freie-Szene-Leben lesen."

(DER STANDARD)

mit Daniela Kong, Barbara Krahofer, Grischka Voss, Kajetan Dick, Klaus Haberl und Ernst Kurt Weigel

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Kostüme: Grischka Voss

Aufführungen: 2004 im WUK Projektraum

Uraufführung von Grischka Voss

Fotos: Barbara Pálffy

K. ist eine junge Frau, die seit ihrem 13. Geburtstag mit ihrer Umwelt nur dann kommunizieren kann, wenn sie eine Kiste (Karton) über ihren Kopf stülpt. Sie stellt sich dem Publikum, gewährt Einblicke in ihr Leben, ihre Gedankenwelt, ihre Niederlagen, ihre kleinen Triumphe. Zwei arbeitslose Schauspieler helfen K. dabei, alles Erlebte darzustellen, verwandeln sich innerhalb von Sekunden in Familienmitglieder, Lehrer, Freunde, Fremde...

 

Pressestimmen:

"Witzig und sympathisch - das bernhard ensemble, zwar nicht mehr geheim, aber in jedem Fall ein guter Tipp für amüsante 90 Minuten."

(KURIER)

"Trotz melancholischem Grundthema bleibt Voss in ihrer Rolle quicklebendig und versteht es jede bedrückende Szene mit satirischer Übertreibung zu kontrastieren...Ein leiser Aufschrei für mehr Menschlichkeit."

(KRONE)

"Das Stück jongliert gekonnt mit klassischen Versatzstücken der Psychoanalyse. Grischka Voss balanciert das Ringen des armen Kistenmädchens um ein bisschen Glück schwerelos und intelligent auf dem schmalen Grat zwischen Satire und Lustspiel."

(DIE PRESSE)

"Ein regelrechter, angenehmer und passender Kunstgriff! Der sich in höchst versüßter Manier perpetuiert."

(DER STANDARD)

"Die Kunst des Wiener bernhard ensembles liegt vor allem in der ausgelassenen Überzeichnung. Köstlich."

(SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

" ...nicht von Pappe: charmant, brisant, gewandt."

(MÜNCHNER MERKUR)

"Gekonnt balanciert der amüsante Text zwischen modernem Märchen und Gesellschaftskritik ... ein Thema, das sie in einer gekonnten Mischung aus Ernst und Witz umkreist."

(TAGESZEITUNG MÜNCHEN)

"Ein spaßiger Abend..."

(ABENDZEITUNG MÜNCHEN)

mit: Grischka Voss, Barbara Gassner und Kajetan Dick

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Training und Assistenz: Beate Göbel

Aufführungen:

Stadtinitiative Wien, Saalfelden, München (TamS)

und Döblinger Kultursommer 2003

Uraufführung von Ernst Kurt Weigel

Fotos: Barbara Pálffy

Aufgrund einer Verwechslung in der Gästereihenfolge kommt es in der beliebten Megatoll-Show zur Katastrophe. Ungewollte Enthüllungen finden statt, Schicksale werden besiegelt, unglaubliche Versprechungen gemacht, und so manche Karriere endet abrupt. Die Megatoll-Show ist eine turbulente und schwarze Komödie über die manipulierte Fernsehwelt und wirft einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen von Meinungsmachern.

 

Die Show-Sequenzen waren ab 18.11.2002 live jeden tag im Internet zu sehen.

 

Pressestimmen:

"Trotz aller TV-Show-Vorgaben ist es dem Bernhard Ensemble gelungen, mit seiner Show auch ohne Taferln viele Lacher zu erzielen."

(KURIER)

"...das Ganze erheitert dort, wo es grelle Persiflage auf das Talkshow-Fieber ist..."

(KRONEN ZEITUNG)

"Gut in der Performance."

(STANDARD)

mit: Kathrin Beck, Beate Göbel, Grischka Voss, Kajetan Dick, Helmut Gebeshuber, Hermann Kogler, Joseph Prammer und Manfred Stella

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Kostüme: Maria Pointner

Videoregie und Schnitt: Bardia Sanbouraktschi

Kamera: Sascha Sanbouraktschi

Produktionsassitenz: ASSI

Produktionsmitarbeit: Eva Constantin

Grafik, Design und Kampagne/megatoll.at -

webdesign: direct´n´more / direct´n´digital

Aufführungen: November und Dezember 2002 im dietheater Künstlerhaus

In ihrer Isolationszelle in Stammheim, spricht Gudrun Ensslin gegen die Wände, gegen das Schweigen ihrer Umgebung an. Ihre geballte Widerstandskraft gegen den Imperialismus, gegen die erstarrten bürgerlichen und männlichen Machtstrukturen, findet keine Entladung mehr; außer in der Konfrontation mit ihr selbst. In den Monaten oder Stunden vor ihrem "Selbstmord" durchlebt sie noch einmal, wie aus einer spontanen Rebellion, auf die der Staat mit überzogener Härte reagierte, ein gnadenloser Kampf entstand.

 

Pressestimmen:

"Das bernhard ensemble hat den Abend, begleitet von einer halbdokumentarischen Videoprojektion, zu einer dichten, wilden Stunde arrangiert."

(DIE PRESSE)

"Die Inszenierung von Ernst Kurt Weigel entspricht einer gezoomten Blickführung. Gut durchdacht, gut gemacht."

(DER STANDARD)

"Undurchschaubar."

(KRONEN ZEITUNG)

Mit: Beate Göbel

Regie und Raumkonzept: Ernst Kurt Weigel

video-arts: el.video

Dramaturgie und Recherche: Grischka Voss

Regieassistenz: Kajetan Dick

art director: Clemens Holzleitner

Eine Koproduktion von Beate Göbel und dem bernhard ensemble

Aufführungen: 27.März bis 1.April 2002 im WUK

Fotos: Barbara Pálffy

von Klaus Haberl

 

Dem Klavierlehrer Hain will die Loslösung von seiner Übermutter nicht gelingen. Täglich besucht er sie in der psychiatrischen Anstalt und lernt dort die junge Patientin Judith kennen. Sie verlieben sich, und Hain plant einen Neubeginn mit ihr und deren Sohn. Doch in einem Moment der Unsicherheit zweifelt Judith an ihm und wendet sich ab. Der faschistoide Pfleger Staff, der Hain mehrmals um Klavierunterricht für seine behinderte Tochter gebeten hatte, zieht Hain zur Rechenschaft...

 

Pressestimmen:

"Interessante Schauspielerleistungen!"

(KRONEN ZEITUNG)

"Das Stück bekommt durch diese Aufführung etwas rätselhaft Flimmerndes, Grenzen werden nicht demonstriert, sondern fühlbar gemacht."

(DIE PRESSE)

"Ein von Ernst Kurt Weigel sehr genau geführtes, gekonnt agierendes Ensemble erfreut."

(NEWS)

"Wer eine Theateraufführung jenseits des Üblichen erleben will und dabei einen Einblick bekommen möchte, wie hier eine engagierte Truppe um zeitgemäße Formen des Schauspiels ringt, dem sei ein Besuch empfohlen."

(WIENER ZEITUNG)

"Beklemmend und packend inszeniert, leistet die Darsteller-Riege Beachtliches."

(TA-ONLINE)

mit Grischka Voss, Beate Göbel, Simone Neumayr, Manfred Stella, Sascha Rubaniak

Regie: Ernst Kurt Weigel

Raum: Rudi Stanzel

Kostüme: Silvia Wohlmuth

Assistenz: Kajetan Dick

Musikalische Einrichtung: Marcelo Cardoso Gama

Pressemitarbeit: Sophie Albrechtsberger

Aufführungen: 24. November 2000 bis 27. Jänner 2001 im projekttheater studio, Wien.

 

Diese Produktion wurde mit dem NESTROY 2001 (beste OFF.Produktion) ausgezeichnet

Elisabetta, ein Stück, prall gefüllt mit Geschichte und Geschichten, 1984 uraufgeführt, zeigt die Einsamkeit dieser berühmten Machthaberin, deren selbstlose Regentschaft ihr viel persönliche und emanzipatorische Härte abver-langte, was Dario Fo allerdings nicht daran hindern konnte, ihr eine menschliche, ja allzu menschliche, Hommage zu schaffen.

 

Pressestimmen:

"...mit scharfer Komik soll man sich versöhnen."

(DER STANDARD)

"Ein Genuss zu sehen, wie Körperwitz sitzen kann bis hin zum kleinen Finger. Ein amüsanter Abend ...in die Handlung eingeflochten auch Bezug zu Aktuellem ...ein Klebeband über dem Mund, und so...!"

(DER KURIER)

"...die Produktion könnte ein Hit in der Wiener Theaterszene werden."

(SALZBURGER NACHRICHTEN)

"Ernst Kurt Weigel, der als Spielleiter für turbulente und irrwitzige Situationskomik und zügige Abläufe sorgt, hat bei seiner Regie auf die Sprachartistik ebenso Wert gelegt, wie auf köstliche Mimik und gestenreiche Übertreibungskunst."

 WIENER ZEITUNG)

"In bester Fo-Straßentheater- und Comedia-dell´Arte-Manier: witzig, laut, grell, ordinär und bis hin zur Selbst-verleugnung ... gelingt lustvoll spöttelndes Theater."

(KRONEN ZEITUNG)

mit Grischka Voss, Beate Göbel, Claudia Sabitzer, Alexander Ebeert, Kajetan Dick und Alexander Braunshör
Spielleitung und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Kostüme: Katharina Polheim

Kostümherstellung: Silvia Wohlmuth

Musik: Alexander Kukelka

Produktionsassistenz und Dramaturgie: Claudia Krimbacher

Grafische Gestaltung: Clemens Holzleitner

Fotos: Claudia Prieler

Aufführungen: Oktober bis Dezember 1999 im RABENHOF.

UA von und mit Grischka Voss

"100 Gründe eine DIVA zu werden" ist die verzweifelt heitere Suche einer jungen Frau nach einer persönlichen Form in der heutigen Welt zu existieren. Die Verwandlung einer "grauen Maus" in eine DIVA.

Ein Einfraustück mit Musik und einem Sofa, als Spielort, Requisit und Partner.

 

Pressestimmen:

"Es hat Witz, wie sich die Voss als hysterische Zicke und schusselige Schreckschraube bis an den Rand des Nervenzusammenbruchs steigert, in ein furioses Lamento gegen Diven..."

(KURIER)

 

"Ihre Wandlung: Einfach divös!"

(DER STANDARD)

Regie und Bühne: Ernst Kurt Weigel

Musik: Georg Jenisch

Pianist: Marcelo Cardoso Gama

Aufführungen:

11. bis 16. Mai 1998 im Theater des Augenblicks

5. bis 21. Juni 1998 im Theater Spielraum

Dez.1998 u. Jan.1999 im Rabenhof

Gastspiel: Mai 99 in München/Kulturforum

projekte

das.bernhard.ensemble

Foto: Walter Mussil

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Barbara Pàlffy

Foto: Günter Macho

Foto: Günter Macho